Wandelndes Gottvertrauen
Ein langer Weg
Verkörpertes, auf Erden wandelndes Gottvertrauen,
so komme ich mir heute manchmal vor.
Doch dies war nicht immer so.
Ich hole sie für Euch heraus. Die Zusammenfassung, die ich vor Jahren einmal schrieb - über meinen Weg dorthin. Denn dies darf heute mein Beitrag sein zur aktuellen Blog-Challenge von Margot Dimi, das Wortweib.
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Opfer vertrauen nicht.
Schon gar nicht, wenn sie sich als Opfer aller Umstände ansehen.
Schon gar nicht, wenn sie immer das Schlechte erwarten.
Was also hat mich auf den Weg gebracht?
… hin zum Vertrauen in diese Welt, in dieses Leben?
Partnerschaftliche Beziehungen und meine Arbeit!
Lange hatte ich warten müssen, bis Bereiche in meinem Leben sich auftaten, die von meinen Eltern nicht negativ geprägt waren. Nicht dass sie nicht versucht hätten, auch hier zu „kontrollieren“. Doch ich hatte mich irgendwann ausreichend entfernt aus ihrem Einflussbereich, um in diesen zwei Bereichen meines Lebens Neuland betreten zu können, und um mich kennen zu lernen.
Es waren schlussendlich der Mann und die Familie gewesen, die ich geheiratet hatte, die mich sichtbar Fortschritte hin zum Vertrauen in Menschen hatten machen lassen.
Hinzu kam meine Arbeit, von der ich schon früh sagte, dass erst sie es war, die mich fürs Leben lernen ließ. Erst im Büro konnte ich wachsen. Erst dort konnte ich Erfolg spüren. Erst dort erkannte ich, worin ich gut war und was mir lag. Ich übte, mit dem wachsenden Selbstvertrauen, das mir die Arbeit gab, auch mein Leben zu bestreiten.
Erst auf dieser gewissen Grundlage, Vertrauen kennengelernt zu haben, konnten weitere Geschenke des Lebens auf fruchtbaren Boden fallen, beginnend mit dem Auftauchen eines Rückführungstherapeuten.
Erst im Alter von 42 durfte es geschehen, dass ich erstmals einen Menschen traf, der einen unerklärlichen Vertrauensvorschuss mit sich brachte. Eine wunderbare Seele, von der ich heute sage, dass wir verabredet waren. Dass wir uns von früher kannten. Aus früheren Leben.
Deshalb war es möglich gewesen. Die Erfahrung eines gefühlten Vertrauensvorschusses zu machen, der aus anderen Zeiten zu kommen schien.
Mit ihm ward das Muster unterbrochen.
Vertrauen musste sich nicht mehr verdient werden.
Erst in genau diesem Wissen, dass ich eines Vertrauensvorschusses fähig bin,
konnte ein weiterer Helfer auf dem Weg Monate später den nächsten Samen setzen:
Vertraue deiner Seele und Mutter Erde.
Es war dies ein mächtiger Samen gewesen. Einer, der mich eine deutliche Positivspirale hatte betreten lassen. Mit diesen Worten im Kopf ging es aufwärts.
Mit ihnen war der Weg frei für sichtbares Vertrauen aus mir heraus.
Und doch, als genau dies - sichtbares Vertrauen, das aus mir heraus zu kommen schien - als es kurze Zeit später erstmals fühlbar wurde, in meiner Erinnerung - war es ein Schock. Es war meine Zusage gewesen zu einer Reise nach Avalon - einer Reise in eine andere Welt - die ich mit diesen Worten in die Welt gab:
I trust
I fully trust I am being guided
Nicht nur Klarheit und Deutlichkeit, sondern eben auch ein inneres Vertrauen zeigte sich mir in diesem Moment wie nie zuvor. Ein Moment, der die Grundlage bildete für alle weiteren Entscheidungen.
Es war ein tiefes, inneres Gefühl, das mich diese Worte hatte fühlen und aussprechen lassen. Ein Gefühl und eine Sicherheit aus mir heraus, die ich über 40 Jahre lang nie verspürt hatte, doch sie waren so sehr mächtig und präsent, dass ich das Risiko einging, dieser ungewohnten, inneren Stimme zu vertrauen.
Für diesen wie auch so einige andere Momente meines Lebens gilt:
wenn mein früheres Leid nicht so enorm gewesen wäre, wenn Unfälle mich nicht schon so sehr deutlich aus dem Hamsterrad hinaus katapultiert hätten, ich wäre nicht derart offen gewesen, komplett neuen, unbekannten Wegen zu vertrauen.
Wenn ich den ersten Schritt nach Avalon aufgrund dieses erstmaligen Vertrauens aus mir heraus nicht gewagt hätte, könnte ich nicht von positiven Erfahrungen berichten. Jede positive Erfahrung bereitete den Samen für den nächsten Schritt.
Das Universum ließ mich üben.
Um in der Steigerung mich dies schreiben und in die Welt hinaus gehen zu lassen.
Denn auch dies setzt ein Vertrauen ins Leben voraus, das mir Jahrzehnte-lang fremd war.
Irgendwann begann ich, dieses Vertrauen aus mir heraus, mein Vertrauen in meine innere Stimme, Urvertrauen1 zu nennen. Je mehr ich auf meine innere Stimme hörte, je mehr ich mich von verstandes-geprägten Entscheidungen entfernte, je weniger ich mein Ego Kontrolle ausüben ließ, umso mehr konnte ich mich fallen lassen und umso mehr lebte ich mich in eine Seelenruhe hinein, die auf Urvertrauen basiert.
Urvertrauen ist jedem zu eigen.
Ich hätte es früher nie geglaubt, dass es wahrlich in mir steckt,
und doch konnte ich es – mit Unterstützung – reaktivieren.
Wir können unser Urvertrauen nicht verlieren,
weil wir nie Mensch ohne Seele sein werden.
Eine Aussage wie – „das Leben trägt dich“ bedeutet daher schlussendlich,
dass wir uns selber tragen.
Das Bewusstsein, welches wir sind,
der Gottesfunke, der wir sind,
der Teil des AllEinen, der wir sind,
all dies wird immer Teil des Großen Ganzen sein.
Die Quelle lässt ihre Kinder nicht im Stich.
Vertraue!
Urvertrauen nannte ich es vor 7 Jahren, als dieser Text entstand; heute ist es für mich eher Gottvertrauen, das wuchs hin zu dem vollständigen Paket aus Urvertrauen, Selbstvertrauen und Gottvertrauen.


