TiefseeDiamanten
Schätze aus der Dunkelheit
Eine jede Herausforderung ist eine Lektion,
von der Gott will, dass wir sie lernen.
Ein Satz mit dem ich vor 18 Monaten noch in Resonanz ging.
Heute jedoch, als ich einmal mehr am Fluss unterwegs war, um in Bewegung auf Empfang zu sein, die aktuellen Herausforderungen reflektierend, heute vernahm ich im Unsichtbaren ein „so wie du willst“, das sich anders anfühlte als bisher.
Nach Jahren der Hingabe in einem „so wie du willst - Gott, Seele, Universum“,
in denen ich den Impulsen aus dem Geistigen gefolgt war,
hatte sich dies erstmals vor 5 Monaten gedreht. Hinein in ein „so wie du willst“ als Botschaft aus dem Geistigen an mich. Was damals noch ein inneres Bild war, zeigt sich heute in einem äußeren Rahmen.
Ich bin erneut auf der Straße gelandet.
Mit so wenig Hadern wie nie zuvor. Mit einem Herzen im Achterbahnmodus zwar, mit dem großen Fragezeichen eines WARUM? in mir und doch auch mit einer Gewissheit von Sinnhaftigkeit bin ich seit Wochen unterwegs. Auf Schatzsuche.
Auf der Suche nach den Schätzen in der Dunkelheit. Meinen TiefseeDiamanten.
Von denen der aktuelle Text dieser Woche einen gewaltigen Fund darstellt:
Ich habe eine Wahl
Im Geben und im Nehmen,
im Geben und im Empfangen,
es gilt immer dies:
Ich bin.
Ich darf sein.
In Würde sein.
Im Empfangen werde ich nicht zum Bittsteller, der ohne Rechte ist.
Im Empfangen habe ich das Recht zu fühlen, habe ich das Recht zur Wahl
und das Recht zu einem NEIN.
Ich darf empfangen.
Frei von Bedingungen.
Schlicht Seele und Herz entscheiden,
was Eingang finden darf
hinein in mein Feld.
Denn Gott ist gütig.
Gott straft nicht
und Gott urteilt nicht.
Wer bittet, dem wird gegeben. Bedingungslos gegeben.
Ich muss mich nicht zufrieden geben mit dem Brotkrumen, nur weil ich das Wort Hilfe in den Mund nehme. Nichts ändert es an meinem Wert. Brotkrumen waren die Not der anderen.
Ich habe eine Wahl
und ich wähle
mich.
Ein Nein ist nicht Undankbarkeit,
ein Nein ist MenschenRecht.
Brotkrumen waren gestern.
Ich bin hier für Wunder.
Ich weiß, dass die Illusion, die sich hier sprengen durfte, dass ich sie „ohne die Straße“ nicht erkannt hätte. Ich ahne das Ausmaß, in dem hier Mangel in Fülle gedreht wurde. Ich erinnere mich an einen Ausspruch von Silke Schäfer zur Stellung meines Mondknotens: „Die Zwei lernt aus dem Mangel.“
Auf das Grandioseste bewiesen!
Und aus dem Off ertönt die Stimme, die sagt: „so wie du willst“.
Ich gab die Bestellung auf. Genau dies wollte ich erfahren.
Genau dies orchestrierte das Leben für mich.
Genau dies wollte Gott erfahren. Durch mich.
Ich in ihm und er in mir.
Eine jede Herausforderung ist eine Lektion,
die ich in Auftrag gab, um den Schatz in ihr zu bergen.
Um den Knoten zum Platzen zu bringen, das unschöne Geschenkpapier zu entfernen
und um das wahre Geschenk in Empfang zu nehmen.
Und so war es Dankbarkeit, die auf den vernommenen Satz folgte.
Dankbarkeit dafür, dass das Leben meinem Drehbuch folgt. Ich wollte das so.
Genau dieses Ausmaß von Angstschweiß, NichtWissen und Gottvertrauen
im großen ZeitenWandel für meinen ganz eigenen Weg zurück in die Ganzheit.
Um Kleinheit in Würde und Mangel in Fülle zu drehen.
Die Brotkrumen, mit denen man mich fütterte, nicht sie bestimmen meinen Wert.
Mein Sein, es ist verkörperte Unendlichkeit,
und die Brotkrumen, sie entstammten der Not der anderen,
die diese Rolle für mich spielten, auf meinem Weg über den Wert des Wahren Selbst in den Selbstwert hinein zu finden. (… so wie auch ich eine Rolle für sie spielte!)
Eine jede Abfälligkeit, an der ich in Jahrzehnten zu ersticken drohte,
sie konnte nur durch die Not der anderen geboren werden,
und so bleibt neben der Erlösung im Verstehen
und der Dankbarkeit für die Orchestrierung
vor allem dies – Mitgefühl für einen jeden Mitspieler.
Eure Rollen haben sich erfüllt, ihr dürft jetzt gehen.
… denn schlussendlich waren sie Gold wert, die Brotkrumen.
Ich hätte mich nicht gefunden mit weniger Leiden!


