GottVertrauen
Aug in Aug mit dem Säbelzahntiger
„Das Nadelöhr ist eine Illusion“,
lese ich als Botschaft einer zukünftigen Version meiner Selbst an mein heutiges Selbst.
Das Nadelöhr ist heiß und eng und erschöpfend,
und je mehr ich mich ihm nähere, umso größer wird die Diskrepanz zwischen Körper und Öffnung und der Wahrscheinlichkeit, es zu passieren,
so die derzeitige Wahrnehmung aus der menschlichen Sicht heraus.
Das wahre Sein ist unantastbar, doch der Schein scheint anderes zu sprechen.
Ich spüre den Trigger in mir, die Erinnerung an den Schmerz der Vergangenheit aus einer Zeit, in der schlicht heiße Luft gelebt wurde fern einer jeden inneren Basis.
Sein und Schein in den Einklang bringen,
immer schon war es Ansporn und Ziel gewesen.
Aus der inneren Leere in die innere Fülle, um eine wahrhaftige Fülle ins Außen sich spiegeln zu sehen. Das sollte der Weg sein. Auf dem ich äußere Fülle bereits einmal loslassen dufte. Radikal loslassen. Bis hin zur Räumung meiner Wohnung und dem Einzug in eine Obdachlosenunterkunft mit nichts als zwei Koffern in der Hand. Seelengeführt ins Nichts, weil ich dem Versprechen gefolgt war, es würde mir an nichts mangeln.
Was es auch nicht tat.
Für den nächsten Schritt war immer alles vorhanden – und wird es immer sein.
Und mein geführter Absturz ins Nichts,
ihm verdanke ich, dass ich mein Ich Bin leben durfte.
Ich Bin. Mehr als ein Ich Bin kann es nicht geben.
Mehr als ein Ich Bin wurde mir nicht gelassen.
Um schlicht aus diesem meine letzten Jahre aufzubauen.
Selbstwert. Selbstsicherheit. Selbstermächtigung.
Meisterschaft leben,
in einer Situation, in der das Außen einen zum Menschen dritter Klasse abstempelte.
Gefühlt waren die Jahre seitdem die erfolgreichsten meines Lebens.
„Scheine du, auch in der Asche.“
Ein göttlicher Auftrag, den ich mehr als ausgefüllt habe.
Immer wieder und doch auch viel zu selten realisierend, dass das Wunder schlicht ich bin. Ein Wunder, das sich ins außen spiegelte, um nun ein Wunder zu brauchen, das genau diesem entspricht. Greifbarer Fülle im Außen.
Der spezielle Humor des Universums scheint es für nötig zu befinden, dass ich mich erneut auf den Abgrund hinzu bewege. Wohnungsräumung. Erneut im Raum stehend, ohne ein Zeichen auf neue Türen, die sich öffnen. Ich darf fühlen. Die Sätze, die mich vorangehen lassen.
Ich bin mir treu.
Ich erfühle mir meinen Weg.
Die Angst wird keinen meiner Schritte leiten.
Gottvertrauen bedeutet, ich lasse mich nicht im Stich.
…. während das Zellgedächtnis die Erinnerung hochfährt an die Angst und die Panik, an die Tränen und die Verzweiflung, an den Schmerz und all die Abstürze von damals, als ich einen jeden Tag hoffte, dass ein „es ist für alles gesorgt“ nicht den Weg nehmen würde, den es nahm.
Den Sinn der ersten Runde verstand ich später erst.
Den Sinn der heutigen Runde – nun, das Leben gibt mir Gelegenheit zur Wiederholung mit neuem Ausgang. Das Leben zeigt mir anschaulich diese schier unmenschliche Kraft, seinen Seelenweg zu leben – hat man sich erst einmal derart in ihm verankert. Eine Kraft, die jenseits dieser Welt zu sein scheint, obwohl doch nichts jenseits sein kann. Bewusstsein kennt keine Trennung.
Es gibt nichts jenseits der Realität des Bewusstseins, vermittelt mir eine Art kosmisches Gedächtnis, und ich weiß, wem ich mein Vertrauen schenke, um doch gleichzeitig mit all den Alarm schreienden Zellen dieses Körpers unterwegs zu sein.
Nicht auf einen Abgrund bewege ich mich hin, sondern auf einen Aufzug.
Ich kenne das innere Bild. Es ist eines, das dem Weg in die Mitte entspricht. Ein Pendel, das einkehrt in sich selbst, nachdem es die Extreme hinter sich gebracht hat.
Innere Leere und äußere Fülle, kenne ich.
Innere Fülle und äußere Leere, kenne ich.
Sein und Schein im Einklang ist der unvermeidliche nächste Schritt,
auf einem Weg, der sich nach Nadelöhr anfühlt,
um auch dieses als Illusion zu enttarnen.
GottVertrauen leben,
in jeglicher Konsequenz,
um die Sicherheit und den Wert des Wahren Selbstes in die Welt zu tragen,
als eine wahrhaft gelebte Erdengeschichte.
Dafür stehe ich
noch immer.



Zitat:
Neue Erde
von Gisela am 4. Januar 2026
https://www.gottes-bilderbuch.de/neue-erde
In der sternenklaren Stille
tummeln sich die ew’gen Geister;
unsichtbar und nach dem Willen
ihres Schöpfers, Herrn und Meister.
Aus dem früh erwachten Hauche,
jung und frisch aus Wasserfluten,
eine neue Erde tauche!
Alte Götzen stehn in Gluten.
Untergang den Falschen drohe –
Gott aus Holz, in Gold und Stein,
sind in ungeheurer Lohe
fortgenommen aus den Reihen.
Sanftmut lebt, der still gestaltet,
bleibt für immer hier auf Erden,
und von Weisheit, fromm verwaltet,
wird die Liebe wiederkehren.
Kommt der große Tag der Sühne?
Zeit und Stunde kennt nur Einer!
Doch der „Jüngste Tag“ wird kommen;
wenn ich heute geh’, ist’s meiner.
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"Bewusstsein kennt keine Trennung."
Bewusstsein kennt keine Trennung ohne Trennung als Ab-Grenzung und Ein-Grenzung.
Bewusstsein weiß von der Trennung ohne Trennung in Verbundenheit des Außerhalbs und Innerhalbs.
Bewusstsein lernt sich im Trennen kennen, ist ge-trennt ohne ge-trennt zu sein.....
Bewusstsein ist Überbewusstsein, Unterbewusstsein und Unbewusstsein als Trinität in Eins.
Die kleinstmögliche abgegrenzte, eingegrenzte, begrenzte FlächenEbene ist das Dreieck, der kleinstmögliche RaumKörper der Pyramidenkegel.
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Diese schwarzen Schriftzeichen grenzen sich vom weißen Hintergrund ab, sind vom weißen Hintergrund ge-trennt.